Was müssen Sie im Todesfall eines Pensionsempfängers tun?

  • Der Pensionierte war wohnhaft in Belgien

    Nein, die Zentrale Datenbank der sozialen Sicherheit meldet dem föderalen Pensionsdienst automatisch den Tod des Pensionierten.

    Sie brauchen nichts zu tun.

  • Der Pensionierte war wohnhaft im Ausland

    Ja, den Tod muss unverzüglich gemeldet werden, die örtliche Behörde muss einen Totenschein ausstellen.

    Sie schicken unsere Dienststelle, eine Kopie des Totenscheines damit wir die Pensionsbezahlungen einstellen können.

Nach dem Tode können diese Postanweisungen gar nicht vereinnahmt werden durch eine Drittperson (zum Beispiel den Ehepartner oder die Kinder).

Geben Sie dem Briefträger die Postanweisung oder bringen Sie diese zum Postamt.
Bpost wird den Betrag der Postanweisung auf unser Konto zurücküberweisen.
Unsere Dienststelle kontrollieren ob die Erbschaft Anrecht hat auf diesen Betrag. Gegebenenfalls werden unsere Dienststellen der Erbschaft das Geld ausbezahlen.

Alle Beträge müssen betrachtet werden als unberechtigt überwiesen, wenn Sie nach dem Tode ausbezahlt worden sind. Sie sind keinesfalls einer Drittperson verschuldet.

Unsere Dienststellen werden kontrollieren on die Erbschaft diese Beträge einfordern kann.

Unsere Dienststellen werden die Beträge die unberechtigt überwiesen wurden durch die Finanzinstitution zurückfordern.
Wenn wir diese Beträge nicht zurückfordern müssen, so werden unsere Dienststellen dem der Finanzinstitution mitteilen dass das Konto zugunsten der Erbschaft freigemacht werden kann.

  • der Hinterbliebene Ehepartner

Falls es keinen hinterbliebenen Ehepartner gibt:

  • die Waisen, vorausgesetzt, dass sie Anspruch auf eine Hinterbliebenenpension geltend machen können wegen dieses Todes;
  • sonstige Erben: Haben keinen Anspruch auf die Auszahlung der Pension für den Monat, in dem der Pensionsempfänger verstorben ist.
  • der hinterbliebene Ehepartner

Falls es keinen hinterbliebenen Ehegatten gibt:

  • die Waisen, unter der Bedingung, dass sie Anspruch auf die Hinterbliebenenpension anlässlich des Todesfalls erheben können.

Wenn es keinen überlebenden Ehepartner oder keine Waisen gibt:

  • die Erbschaft, vorausgesetzt, dass innerhalb von einem Jahr nach dem Datum des Todesfalls ein Antrag gestellt wird. Dieser Antrag muss eingereicht werden beim FPD – Dienststelle Bezahlungen.